Die Geschichte der Menschen in Amazonien

Veröffentlicht am 26. August 2014 - 16:14h

Unsere große Reportage „Die Geschichte der Menschen in Amazonien“ schildert die Erstbesetzung des südamerikanischen Regenwaldes durch den Menschen und dessen Weiterentwicklung in einer Region, die wir inzwischen als “Amazonien“ bezeichnen – nach dem grössten Fluss, der sie von West nach Ost durchquert, und den die Eingeborenen “Vater der Flüsse“ nennen: der Rio Amazonas. Die ersten Menschen wanderten vor zirka 14.000 Jahren im Amazonas-Regenwald ein, und sie kamen aus dem nördlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents. Was vor der Zeit der europäischen Entdecker in Amazonien geschah, das konnten Archäologen anhand von fossilen Funden rekonstruieren, wie sich die Geschichte dann später entwickelte, das haben die jeweiligen Zeitzeugen – Entdecker, Missionare, Ethnologen und Historiker – mehr oder weniger ausführlich, in Berichten an ihre Auftraggeber registriert.

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Wir haben in dieser Reportage die bedeutendsten Geschehnisse zusammengefasst, die im Lauf der Jahrhunderte für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Amazoniens richtungweisend gewesen sind, und schildern auch die Schicksale von Menschen, die mit dem Regenwald in Harmonie zu leben verstanden, und andere, die ihn auszubeuten und zu zerstören trachteten. Wie sich uns der Amazonas-Regenwald heute präsentiert, ist dem Einfluss beider Seiten zu verdanken.

Wir hoffen, dass die vorliegende Reportage zu einem innigeren Verständnis der historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge eines immer noch geheimnisumwitterten Teil Südamerikas beiträgt, den einst die ersten erschrockenen Abenteurer als “Grüne Hölle“ bezeichneten, und die modernen Wissenschaftler längst als “Grünes Paradies“ erkannt haben.

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