Tierart – Boom in Amazonien

Veröffentlicht am 18. Februar 2013 - 18:44h unter Aktuelles aus Brasilien

affeIm Amazonas Gebiet in Südamerika werden auch nach mehr als 500 Jahren seit der Entdeckung immer wieder neue Tierarten entdeckt. Jährlich zieht es Forscher und andere Neugierige in die dicht von Flora und Fauna besiedelten Amazonas-Gebiete, die den artenreichsten und größten Regenwald auf der Welt formen.

Jedes Jahr werden Berichte von Natur- und Ökologiewissenschaftlern erstellt, die aufzeigen, wie wichtig dieser Raum nicht nur für die Menschen, sondern vor allem auch für die äußerst selten vorkommenden Tiere ist. Dabei weiß man noch nicht einmal, von wievielen so einzigartigen Tieren man eigentlich spricht. Bei aktuellen Expeditionen werden feuerfarbige, hochgiftige Frösche, Flussdelfine und Papageien, deren Farbkombination in keinem Kunstbuch zu finden ist, in die große Tierdatenbank der Welt aufgenommen. Auch die Pflanzenwelt ist immer noch nicht zu 100% erforscht. So wurden allein im letzten Jahr mehrere Hundert neue Arten der verschiedensten Vorkommen entdeckt, die ihre Heimat im Regenwald haben.

Exotischer Wald immer beliebter

Wer den Regenwald und den äquatorialen Teil Südamerikas auch mal anschauen möchte, muss nicht viel tun. Das Buchungssystem der Online Flüge ist so einfach, dass einem die Entscheidung doch recht leicht fällt, spontan seine Sachen zu packen und sich ein paar seltene Exemplare einer atemberaumbenden Flora und Fauna anzusehen. Günstig fliegen ist auch keine Seltenheit mehr, sodass es immer mehr Touristen aus Nordamerika, Europa oder Asien in die unberührte Natur mit all ihren Einwohnern zieht.

Die meisten kehren dann nach 3-4 Wochen Erlebnisurlaub mit Fotobüchern zurück, während man den Zuhausegeblienen von bunten Vögeln, giftigen Fröschen, von Schling- und Fresspflanzen, die von ihrer Dynamik fast schon Tieren ähneln, erzählt.

Doch ist auch unklar, ob diese Generation den Regenwald so erleben wird, wie wir es gerade tun, denn der Regenwald wird zur Zeit bis auf seine Substanz für die Menschen genutzt und regelrecht verbraucht. Also sollte man dieses einzigartige Ökosystem, unberührt und schön, wie es in einigen Teilen des Amazonas-Gebietes ist, genießen, solange es noch geht, denn: Der Aufwand stellt sich definitiv minimaler dar, als man eigentlich denkt.

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