Über 100 Tote durch Erdrutsche in Kolumbien

Veröffentlicht am 28. November 2011 - 01:51h unter Aktuelles aus Kolumbien

Zahlreiche Erdrutsche haben in den vergangenen Wochen in Kolumbien erneut mehr als 100 Todesopfer gefordert. Dies geht aus einem nun von der Regierung des südamerikanischen Landes veröffentlichten Bericht hervor.

Danach wurden durch die von starken Regenfällen verursachten Schlamm- und Gerölllawinen insgesamt 439 Häuser vollständig zerstört, über 300.000 Menschen sind in 27 Provinzen des Landes von den anhaltenden Niederschlägen betroffen. Acht Personen gelten derzeit als vermisst.

Vor allem die Departementos Boyacá, Cundinamarca, Quindío (Mitte), Cauca (Südosten), Chocó (Pazifikküste) und Córdoba (Nord) sind von der beginnenden Regenzeit am stärksten betroffen. Laut den Prognosen der Wetterforscher sollen die Unwetter aufgrund des Klimaphänomens „La Niña“ bis Anfang Januar andauern.