Haubenkapuzineraffe

Veröffentlicht am 21. November 2011 - 13:51h unter Säugetiere
Überblick
  • Portugiesisch: Macaco-prego (Amazônia)
  • Spezies: Cebus apella
  • Familie: Cebidae (Kapuzinerartige)
  • Ordnung: Primates (Primaten oder Herrentiere)
Foto

Der Haubenkapuziner besitzt eine aussergewöhnliche manuelle Geschicklichkeit, die ihn zum “Werkzeuggebrauch“ befähigt, wenn er zum Beispiel auf Nahrungssuche ist. Dann findet er Mittel und Wege, auch an subterrane Leckerbissen zu kommen oder Früchte an oder mit Steinen aufzuschlagen, deren Inhalt von einer harten Schale umgeben ist.

Vorkommen

In Brasilien trifft man auf ihn in den Bundesstaaten Tocantins, Roraima, Rondônia, Pará, Amazonas, Amapá, Maranhão, Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Er ist der Primat mit der grössten Verbreitung in Amerika.

Lebensraum

Ursprünglich im Amazonas-Regenwald.

Nahrung

Bevorzugte Nahrung sind Früchte, jedoch frisst er auch Blüten, knospende Zweige, Insekten, Eier von Vögeln und kleine Wirbeltiere. In Mangrove-Wäldern hält er sich an Austern und Krustentiere.

Fortpflanzung

Die männlichen Exemplare erreichen die Geschlechtsreife mit 56 Monaten und die weiblichen mit 84 Monaten. Die Tragzeit beträgt 149 bis 158 Tage. Es wird pro Wurf nur ein einziges Junges geboren.

Populations-Status

ungefährdet

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Macacos-prego solicitando alimento
Macacos-prego cavando
Infante de macaco-prego aguardando a mãe
Infante de macaco-prego
Macacos-prego comendo néctar de flores
Juvenis de macaco-prego (Sapajus nigritus)
A nuzzle moment
Sapajus nigritus comendo frutos de palmeira-leque
Genital display in capuchin monkey (Sapajus nigritus)
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Beschreibung:

Obwohl er sich hauptsächlich von Früchten ernährt, gibt es Hinweise, dass er auch kleinere Wirbeltiere nicht verschmäht, wie zum Beispiel Iguanas oder Eidechsen. Mit einem durchschnittlichen Gewicht zwischen 1,3 und 4,8 kg wird er als Vierbeiner eingestuft, obwohl er öfter eine zweibeinige Position einzunehmen pflegt, indem er sich auf die Hinterbeine stellt. Er ist zu weiten Sprüngen fähig – leicht kann er drei Meter und mehr zwischen einem Baum und dem andern überspringen.

Sein Fell hat eine dunkelbraune Färbung auf dem Rücken, den Flanken und am Arm- und Beinansatz – auf dem Kopf präsentiert er eine “Kapuze“ aus schwarzen Haaren, zwei in der Mitte geteilte Haarbüschel. Des Weiteren hat er einen leichten Bartansatz und ausgeprägte Augenbrauen.

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