Fußball-WM 2014 findet auch in Amazonien statt

Veröffentlicht am 16. Oktober 2013 - 15:55h unter Nachrichten aus Amazonien

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Fußball-Weltmeisterschaft 2014 findet bekanntermaßen in Brasilien statt. Ganze vier Wochen rollt der Ball im Juni und Juli kommenden Jahres in zwölf neuen oder komplett umgebauten Stadien. Und anders als beim diesjährigen Confed-Cup 2013 ist auch Amazonien gleich mehrfach mit dabei.

Zunächst einmal hat die FIFA sich für Manaus als Austragungsstätte entschieden. Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas und am gleichnamigen Fluss gelegen ist für Fußball nicht sonderlich bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts durch den Kautschukboom reich geworden, gilt es heute als Eingangstor für Touren und Ausflüge in das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde.

Verbindungen zum runden Leder sucht man in Manaus vergeblich – maximal die Kuppel des weltberühmten Opernhauses könnte man damit derzeit assoziieren. An das neue Stadion will man in der Stadt überhaupt nicht denken. Für umgerechnet über 200 Millionen Euro wird eine Spielstätte aus dem Boden gestampfte, welche auch in Zukunft die Bewohner mit wenig Stolz erfüllen dürfte. Erwartet die Arena Amazônia doch nach dem Turnier ein eher trauriges Schicksal. Nur gut 500 Zuschauer kommen im Schnitt zu den Drittligaspielen der zukünftigen Heimmannschaft. Und bei der Copa 2014 werden dort lediglich vier Vorrundenspiele ausgetragen.

Aber Amazonien besteht nicht nur aus Brasilien allein. Neben Gastgeber Brasilien und Gruppensieger Argentinien haben sich in Südamerika mit Kolumbien und Ecuador zwei weitere Amazonasstaaten das WM-Ticket lösen können. Die direkte Qualifikation hat allerdings Uruguay verpasst, die Celeste muss nun in der Relegation Jordanien ausschalten.

Der Endspurt in der Südamerika-Qualifikation ist damit nicht nur für die Zuschauer mehr als spannend, auch bei den Sportwetten geht es mittlerweile heiß her. Gerade bei den letzten Entscheidungen in Sachen WM-Ticket wollen derzeit viele Einsteiger ihr Glück versuchen. Gute Quoten und faire Spielbedingungen bieten dabei einen zusätzlichen Reiz auf sein Lieblings-Team zu setzen, wie man auf dieser Webseite überzeugend nachlesen kann.

Wer seine ersten Schritte bei einem Online-Wettanbieter unternimmt, der muss nicht direkt ins kalte Wasser springen. Beispielsweise mit diesem Neukundenbonus ist es nicht ganz so schmerzhaft, wenn man einmal auf die falsche Mannschaft gesetzt hat. Im Fußball ist bekanntlich alles möglich, wie man beispielsweise am frühen Qualifikations-Aus von Paraguay sehen konnte.

Innerhalb der Erwartung schnitten die Amazonasstaaten Bolivien, Peru und Venezuela ab – sie sind auch bei der Fußball-WM auf dem eigenen Subkontinenten erneut nur Zuschauer. Überrascht hat allerdings das Leistungstief von Uruguay. Dass sich der WM-Vierte von Südafrika sich nun nur über die Play-Offs noch qualifizieren kann, darauf hätte zu Beginn der „Eliminatorias“ bestimmt niemand gewettet.

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