Blauscheitel-Motmot

Veröffentlicht am 4. Dezember 2011 - 10:42h unter Vögel
Überblick
  • Portugiesisch: Udu-de-coroa-azul
  • Spezies: Momotus momota
  • Familie: Momotidae (Sägeracken oder Motmots)
Foto

Wenn man den Blauscheitel-Motmot stört, wippt er mit seinem Schwanz von einer Seite zur andern. Verbleibt unbeweglich auf seinem Ast, um sich verschiedene Male ins Blattwerk oder auf den Boden zu stürzen und seine Beute zu fangen.

Körperlänge

44 bis 53 cm. Das Gewicht variiert von 30 bis 200 Gramm

Verbreitung

Im brasilianischen Amazonasgebiet, in der Nordostregion und im Zentralen Westen, sowie auch im Westen des Bundesstaates São Paulo. Man findet ihn ausserhalb Brasiliens von Mexiko bis nach Argentinien.

Beschreibung

Das Aussehen des Blauscheitel-Motmots ist unverwechselbar. Er hat einen robusten Körperbau und relativ lange Beine. Das markanteste Merkmal dieser Spezies sind die verlängerten, mittleren Schwanzfedern.

Blue-crowned (Whooping) Motmot; 20170519; PA-Colón-Gamboa
Blue-crowned (Whooping) Motmot; 20170519; PA-Colón-Gamboa
Blue-crowned (Whooping) Motmot; 20170519; PA-Colón-Gamboa
Blue-crowned (Whooping) Motmot; 20170519; PA-Colón-Gamboa
Blue-crowned (Whooping) Motmot; 20170519; PA-Colón-Gamboa
Momotus aequatorialis (Andean motmot / Barranquero)
Blue Crowned Motmot
Momotus aequatorialis (Andean motmot / Barranquero)
Blue-crowned motmot
Andean motmot drying his/her feathers at my garden
Momotus aequatorialis (Andean motmot / Barranquero)
Amazonian Motmot (Momotus momota)
Amazonian motmot/Momotus momota
Trinidad Motmot (Momotus bahamensis) -
DSC01635-1 - Motmot houtouc
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Häufig an der Peripherie von Hochwäldern, Galeriewäldern, Gehölzen und offenen Waldbeständen einzutreffen. Man sieht ihn selten, hört ihn aber sehr oft. Er lebt in Paaren, mit wenig Kontakt untereinander, im unteren oder mittleren Bereich der Vegetation. Verfolgt gelegentlich Blattschneiderameisen. Nistet in Löchern an Steilufern, die er auch zum Ausruhen benutzt. Legt 3 Eier.

Man nennt ihn in Brasilien auch „Uritutu (in Mato Grosso), Jeruva“ und „Udu-coroado“.