Cayenne-Klippenvogel

Veröffentlicht am 24. November 2011 - 22:21h unter Vögel
Überblick
  • Portugiesisch: Galo-da-serra
  • Spezies: Rupicola rupicola
  • Familie: Cotingidae (Schmuckvögel)
Foto

Das rund 28 cm grosse Cayenne-Klippenvogel-Männchen gehört zu den schönsten tropischen Vögeln überhaupt – er präsentiert sich in einem brillanten Orange-Rot vom Kopf bis zum Schwanz, nur die Flügel sind von dunklem Grau. Seine Federkrone zieht sich vom Hinterkopf halbkreisförmig bis nach vorne, über den kurzen kräftigen Schnabel. Das Weibchen ist dagegen eher unscheinbar, braun-grau gefärbt.

Verbreitung

Zu finden in den brasilianischen Bundesstaaten Amazonas, Pará, Roraima, im Süden und Südosten Guyanas, im Süden Venezuelas, in Suriname, Französisch Guyana und Teilen Kolumbiens.

Beschreibung

Der Vogel liebt dichte undurchdringliche Wälder und Bergregionen. Er ernährt sich von Palmfrüchten der Familie „Euterpe“. Während der Balz veranstalten die Männchen kuriose seitliche Sprünge als Demonstration für die Weibchen, welche daraufhin den besten „Tänzer“ zur Kopulation aussuchen. Danach bauen die Weibchen allein ihre Nester und ziehen die Jungen auch alleine auf.

Galo-da-serra (Rupicola rupicola) macho
Guianan Cock-of-the-rock
Cock Of The Rock-Star
Cock-of -the-rock, Kaieteur National Park, Guyana
Rupicola rupicola
Guianan Cock-of-the-rock
Guianan Cock-of-the-rock
Rupicola rupicola
Guianan Cock-of-the-rock (Rupicola rupicola)
Guianan Cock-of-the-rock (Rupicola rupicola)
Guianan cock of the rock. Colombia.
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Coq-de- roche - Rupicola rupicola
Coq-de-roche orange - Rupicola rupicola
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Das Weibchen legt 2 gesprenkelte Eier, die auch von ihm allein ausgebrütet werden. Das Männchen ist von orangener Färbung – das Weibchen dunkelbraun, auf weitere Distanz sieht sie schwarz aus.

Ausserhalb der Fortpflanzungsperiode lebt der Vogel allein, sucht seine Nahrung im Wald – Früchte, Insekten, Eidechsen und Frösche – er ist schwierig zu beobachten. Er baut sein Nest aus Zweigen und Lehm in Form einer Tasse, vorzugsweise auf felsigem Terrain oder auf von der Erosion zerteilten Abbrüchen, in einem feuchten und schattigen Ambiente des Primärwaldes.

Man nennt den Vogel auch „Galo-da-serra-do-pará“.