Totenkopfaffe – Mico-de-cheiro

Veröffentlicht am 21. November 2011 - 15:31h unter Säugetiere
Überblick
  • Portugiesisch: Mico-de-cheiro
  • Spezies: Saimiri sciureus
  • Familie: Cebidae (Kapuzinerartige)
  • Ordnung: Primates (Primaten oder Herrentiere)
Foto

Der in Brasilien “Mico-de-cheiro“ genannte Totenkopfaffe hat eine schwarz-weisse Gesichtszeichnung, die an einen Totenkopf erinnert: mit weissen Ringen um die dunklen Augen und einer schwarzen Schnauze – sein gelb-olivfarbenes Fell ist kurzhaarig und dicht.

Vorkommen

Amazonas-Regenwald, brasilianische Bundesstaaten Roraima, Amapá, Pará und Maranhão. Die Spezies ist nicht endemisch in Brasilien (sie kommt in anderen Ländern Mittel- und Südamerikas ebenfalls vor).

Lebensraum

In Wäldern – unter Benutzung der mittleren und unteren Verzweigungsebene der Bäume.

Nahrung

Allesfresser – zum Beispiel Früchte, Nektar, Samen, Blüten, Insekten, Schnecken, kleine Wirbeltiere, wie Eidechsen, Frösche und Jungvögel.

Fortpflanzung

Fortpflanzungszeit zwischen den Monaten April und Juni – die Tragzeit dauert zwischen 150 und 172 Tagen. Das einzige Junge hat ein Gewicht von 110 Gramm bei Geburt.

Populations-Status

nicht gefährdet.

Squirrel Monkey, Saimiri sciureus
Squirrel Monkey, Saimiri sciureus
Squirrel Monkey, Saimiri sciureus
Squirrel Monkey, Saimiri sciureus
Mr Nilsson
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Squirrel monkey
Squirrel monkey
Mono ardilla
Quick nap
Common squirrel monkey (Saimiri sciureus)
Common squirrel monkey (Saimiri sciureus)
Squirrel monkey
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Beschreibung

Der Rumpf hat eine Länge von 260mm, und sein Maul ist schwarz. Der 38 cm lange Schwanz dient nicht zum Greifen, sondern nur als Steuer beim Springen – das letzte Drittel des Schwanzes endet in einem schwarzen Haarbüschel.

Beine, Füsse, Arme und Hände sind von gelb-orangener Färbung – daraus hat der brasilianische Volksmund seinen Beinamen “Mão-de-ouro“ (Goldhand) gemacht – andere fanden sein schwarzes Mäulchen am interessantesten und nannten ihn “Boca-preta“ (Schwarzmaul). Das Tierchen wiegt zwischen 750 und 1.000 Gramm.

Es kann sich sehr geschickt zwischen den Ästen der Bäume bewegen und ist ein exzellenter Springer von einem Ast zum andern. Dieses Äffchen lebt in Gemeinschaft mit anderen Primatenarten – also in einer gemischten Gesellschaft – eine Strategie der Totenkopfäffchen hinsichtlich ihres Schutzes gegen Beutemacher und gleichzeitig als Garantie für die Effizienz bei der Nahrungssuche.

Die Totenkopfaffen verbringen die meiste Zeit innerhalb dieser gemischten Gemeinschaft mit anderen Primatenarten.

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