Sumpfhirsch – Cervo-do-pantanal

Veröffentlicht am 20. November 2011 - 18:33h unter Säugetiere
Überblick
  • Portugiesisch: Cervo-do-pantanal
  • Spezies: Blastocerus dichotomus
  • Familie: Cervidae (Hirsche)
  • Ordnung: Artiodactyla (Paarhufer oder Paarzeher)
Foto

Die zwei Hufe des Sumpfhirsches aus Südamerika können gespreizt werden, und zwischen ihnen befindet sich eine Membran, die sie zusammenhält und verhindert, dass die Tiere in sumpfigen Gebieten einsinken, denn der Hirsch begibt sich häufig ins Wasser.

Vorkommen

Südamerika speziell im Pantanal und Amazonasbecken.

Lebensraum

Überschwemmbare Gebiete.

Nahrung

Pflanzenfresser. Er ernährt sich von Buschwerk, Leguminosen und besonders von aquatischer Flora – eine Delikatesse bilden darunter die Seerosen (Nymphaea spp).

Fortpflanzung

Die Tragzeit beträgt ungefähr neun Monate – jedes Mal wird nur ein einziges Junges geboren.

Populations-Status

Verletzlich – vom Aussterben bedroht.

Cervo-do-pantanal
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) Болотный олень
Ciervo de los Pantanos
Marsh Deer
Marsh Deer, Blastocerus dichotomus.
Marsh Deer, Blastocerus dichotomus.
Marsh Deer, Blastocerus dichotomus.
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
Marsh Deer (Blastocerus dichotomus) doe on the road ...
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Beschreibung

Dies ist der grösste unter den drei Spezies in Brasilien – auch die grösste Hirsch in ganz Südamerika. Die ausgewachsenen männlichen Tiere erreichen ein Gewicht von 150kg. Sie haben eine rötliche Fellfärbung, schwarze Beine und ein zweigeteiltes Geweih mit fünf Spitzen auf jeder Seite.

Er ist nachtaktiv, sehr scheu und zieht es vor, nach Einbruch der Dämmerung auf Lichtungen zu äsen – allein oder auch in Gruppen. Die männlichen Tiere – im Gegensatz zu den meisten anderen Hirscharten – kämpfen nicht um die Herrschaft über die Weibchen. Obwohl das Fleisch dieser Tiere nicht zum Verzehr geeignet ist, wird der Sumpfhirsch seines Fells und seines Geweihs wegen gejagt.

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