Grosse Anakonda – Sucuri

Veröffentlicht am 21. November 2011 - 10:22h unter Reptilien
Überblick
  • Portugiesisch: Sucuri
  • Spezies: Eunectes murinus
  • Familie: Boidae (Riesenschlangen)
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
Foto

Wegen ihrer enormen Grösse mag die Anakonda auf der Erde langsam erscheinen, dagegen ist sie im Wasser erstaunlich schnell und gewandt. Nachdem sie ihre Beute anvisiert hat, nähert sie sich ihr vorsichtig und komplett unter Wasser.

Vorkommen

Trinidad-Insel, Kolumbien, Bolivien, Peru, Equador, Guiana, Französisch Guyana und in Brasilien von Amazonien bis zum Bundesstaat Paraná.

Lebensraum

Seen, Flüsse, Höhlen und Wälder an den Ufern von Wasserläufen.

Nahrung

Unter ihren Beutetieren sind Fische, Frösche, Eidechsen, Schlangen, Kaimane, Vögel und Säugetiere.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungsperiode liegt normalerweise zwischen April und Mai. Sie gebiert lebende Junge – es sind pro Mal zwischen 20 und 40 Junge mit einer Grösse zwischen 70 und 80 cm bei Geburt.

Grüne Anakonda (Eunectes murinus)
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Anaconda Scales
Grüne Anakonda (Eunectes murinus)
Grüne Anakonda (Eunectes murinus)
Grüne Anakonda   /   Green Anaconda    (Eunectes murinus)
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Beschreibung

Eine Schlange mit einer Vielfalt volkstümlicher Bezeichungen, wie “Anaconda, Boiuçu, Boiúna, Sucurijuba, Sucuriú, Sucuriúba, Sucuriju, Sucuruju und Sucurujuba“. Sie ist eine der grössten Schlangen auf unserem Planeten – eben eine Riesenschlange. Sie hat halb-aquatische Lebensgewohnheiten – das heisst, sie ist sowohl in Wasser wie auf dem Land aktiv.

Ihre Färbung ist dunkelgrün, mit ovalen, schwarzen und ockergelben Flecken. Der Kopf ist relativ gross und bedeckt von zahllosen kleinen Schuppen. Sie kann 9 Meter lang werden, aber normalerweise findet man Exemplare mit einer Länge zwischen 4 und 6 Metern – und einem Gewicht zwischen 30 und 90 kg.

Ihre Augen und Nasenlöcher befinden sich oben auf dem Kopf, was ihr eine Atmung und Sicht erlaubt, während sich ihr Körper unter der Wasseroberfläche befindet.

Nach dem Zustossen (mit einem Biss), zieht sie ihre Beute ins wasser und tötet sie durch Strangulieren und Ersäufen – dann sucht die Schlange nach dem Kopf des Beutetieres, um es anschliessend als Ganzes zu verschlingen. Da die Verdauung sehr langsam vor sich geht, verbringt die Anakonda nach einem Mahl sehr lange Zeit in Ruhestellung.

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