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Paka – Paca

Veröffentlicht am 21. November 2011 - 15:35h unter Säugetiere
Überblick
  • Portugiesisch: Paca
  • Spezies: Cuniculus paca
  • Familie: Cuniculidae (Pakas)
  • Ordnung: Rodentia (Nager)
Foto

Pakas sind Einzelgänger von Natur – sie interagieren auch kaum mit Individuen derselben Spezies. Ihr Gehör und Geruchssinn sind gut entwickelt, dagegen sehen sie nicht besonders gut.

Vorkommen

Verbreitet von Zentralamerika, im zentralen Westen Mexikos, bis hinunter nach Paraguay, in Südamerika (inklusive Brasilien).

Lebensraum

Lebt in tropischen Wäldern, in der Umgebung von Wasserläufen.

Nahrung

Pakas sind Nagetiere und Pflanzenfresser – ernähren sich von Früchten, Knollen, Wurzeln und Blattwerk. Gehören zu den grossen Verbreitern von Samen.

Fortpflanzung

Die Tragzeit dauert durchschnittlich 118 Tage. Die weiblichen Tiere graben ihre eigene Geburtshöhle. In der Regel kommt es nur zu einer Befruchtung pro Jahr – allerdings gibt es da Ausnahmen – jeweils wird nur ein Junges geboren. Im Alter von einem Jahr ist das Weibchen gebärfähig.

Populations-Status

ungefährdet

Cristalino Lodge: Lowland Paca
Paca o majáz juvenil (Cuniculus paca)
Lowland Paca (Cuniculus paca)
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Tieflandpaka
Paca | Spotted Paca (Cuniculus paca)
Agouti paca (Paca común)
Paca track
LA CHINANTLA DE OAXACA, LA CASA DEL JAGUAR
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Amazon village girl and lowland paca - Peru
Tieflandpaka
Tieflandpaka
Tieflandpaka
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Beschreibung

Pakas haben eine braunrote Grundfärbung des Fells, darüber ziehen sich drei bis fünf longitudinale weisse Streifen. Die Rumpflänge beträgt etwa 80cm (maximal) und ausgewachsen wiegen sie zwischen 6 und 12 kg. Eine besondere Charakteristik dieser Tiere: Die Vorderbeine haben 4 und die Hinterbeine 5 Zehen!

Während des Tages sieht man sie kaum, denn bei Anbruch des Tageslichts ziehen sie sich in ihre Höhlen zurück, die in der Regel zwei Meter tief angelegt sind. Dagegen werden sie bei Einbruch der Nacht aktiv – zuerst erkunden sie ihre unmittelbare Umgebung nach heruntergefallenen Früchten. Ihre langen Barthaare dienen ihnen dabei als Antennen zum Aufspüren der Nahrung.

Sie bevorzugen Gebiete in der Umgebung von Wasserläufen, denn so können sie sich bei der geringsten Gefahr – durch Fleischfresser und Jäger – ins Wasser retten, denn sie sind gute Schwimmer. Aber nicht immer gelingt ihnen dies. Wenn sie also nicht gejagt werden – Verzehrer von Wild schätzen das Fleisch des Paka als das allerbeste überhaupt – leben sie in freier Natur bis etwa 18 Jahre.

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