Halsband-Kielschwanzleguan – Calanguinho

Veröffentlicht am 21. November 2011 - 09:34h unter Reptilien
Überblick
  • Portugiesisch: Calanguinho
  • Spezies: Tropidurus torquatus
  • Familie: Tropiduridae (Leguanartige)
  • Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
Foto

Der Halsband-Kielschwanzleguan pflegt sich in kleineren Hohlräumen zu verstecken, besonders während der heissesten Stunden und auch in der Nacht.

Vorkommen

Man findet ihn im Nordosten, Südosten und Mittelwesten Brasiliens – sowohl in Restinga-Gebieten (Küstenvegetation) wie im Interior des Kontinents. Er kommt ausserdem in offenen Regionen Südamerikas und auch auf den Galapagos-Inseln vor.

Lebensraum

Trockene und steinige Ambientes – man kann den Halsbandleguan als “semi-arboriculo“ bezeichnen.

Nahrung

Er ist gewissermassen ein Allesfresser (sowohl Fleisch als auch Pflanzen), seine Nahrung besteht vorzugsweise aus Wirbellosen. Auch Insekten, wie Ameisen, Bienen, Termiten uns sogar Blumen gehören dazu.

Fortpflanzung

Eine eierlegende Spezies – 2 Eier jedesmal. Sie werden von der Sonnenwärme während 80 bis 120 Tagen ausgebrütet. Man hat mehr als ein Nest pro Jahr registriert.

Amazon Lava Lizard - Tropidurus torquatus
Amazon Lava Lizard - Tropidurus torquatus
Amazon Lava Lizard, Tropidurus torquatus
Calango, Tropidurus torquatus, 20160723, Grão Mogol, MG, Nikon D7100
Tropidurus torquatus
Halsband-Kielschwanzleguan , NGIDn526881340
Calango / Amazon lava lizard (Tropidurus torquatus)
Tropidurus torquatus an der Wand der Pousada , NGID713726906
Collared Lizard (Tropidurus torquatus)
Tropidurus torquatus
Tropidurus torquatus an der Hauswand , NGIDn843988089
eastern collared spiny lizard (shedding skin) in the pantanal - brazil
eastern collared spiny lizard (shedding skin) in the pantanal - brazil 2
eastern collared spiny lizard in the pantanal - brazil 2
eastern collared spiny lizard in the pantanal - brazil 4
eastern collared spiny lizard in the pantanal - brazil 3
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Beschreibung

Seine Grösse geht nicht über 30 cm hinaus. Allerdings ist er flink wie kein anderes Tier – anzutreffen sowohl im Inland wie im Küstenbereich. Grundsätzlich ist er eine tagaktive Spezies.

Wenn er sich auf die Jagd begibt, zeigt er sich als Oportunist: er konzentriert sich auf am meisten vorhandene Beute. Oder er kann geduldig sitzen und warten, bis sich der beste Moment zum Zuschnappen ergibt.

Die männlichen Tiere sind stets grösser als die weiblichen (die Küsten bewohnenden Arten sind etwas kleiner als ihre Artgenossen im Inland).

Sie können sich selbst “termoregulieren“ – soll heissen, dass sie in der Lage sind, ihre Körpertemperatur zu senken, um eine exzessive Erwärmung zu verhindern, wenn die ambientalen Temperaturen über die Massen ansteigen. In Brasilien kennt man diese Echse auch unter den Namen “Trauíra“ und “Labigó“.