Naturschönheiten in Guyana

Veröffentlicht am 8. Dezember 2011 - 15:39h

Guyana ist zweifellos ist ein Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Öko-Touristen gleichermaßen. Das Land verfügt über eine unwiderstehliche Kombination aus faszinierenden und atemberaubenden Schönheiten der Natur: unberührter Amazonas-Regenwald, zahlreiche Wasserfälle und eine faszinierende Tierwelt – all dies gemischt mit einer lebendigen Kultur der Ureinwohner, die sich durch ein reiches Erbe und große Gastfreundlichkeit auszeichnen.

Das kleine südamerikanische Land hat daher beschlossen, den Tourismus-Sektor nachhaltig auszubauen und unter dem Motto „Guyana – das Amazonas-Abenteuer“ zu einem begehrten Reiseziel zu verwandeln. Guyana als einziges englischsprachiges Land der Region will vor allem durch den bislang geringen Bekanntheitsgrad weltweit Neugier wecken. Eingezwängt zwischen Suriname, Brasilien und Venezuela umfasst es drei verschiedene geographische Zonen: die Küstenregion, eine Savannenlandschaft und die flachen sowie bergigen Regenwälder.

Auf den Küstenstreifen entfallen lediglich 4 Prozent der Landmasse Guyanas, dort lebt 90 Prozent der Bevölkerung. Bereits wenige Kilometer von den Stränden entfernt erhebt sich die Landschaft auf die Gebirgsketten und Hochebenen. Dieses Gebiet ist reich an Mineralien und nicht wenige Menschen vermuten aufgrund eines uralten Mythos, dass hier irgendwo die sagenumwobene „verlorene Stadt des Goldes“ – El Dorado – versteckt liegt.

„Guyana“ ist das indianischen Wort für „Land der vielen Wasser“ und hat daher auch zahlreiche Flüsse und Wasserstraßen vorzuweisen. Die drei wichtigsten Flüsse sind Essequibo, Demerara und Berbice. Sie fliessen alle in den Atlantik. Der Essequibo ist dabei Südamerikas drittgrößter Fluss mit einer Mündung von fast 40 Kilometern Breite. Er verläuft über die gesamte Länge von Guyana.

Regenwald

Gigantische Bäume erwarten den Besucher im Regenwald Guyanas

Rund 70 Prozent der Landesfläche Guayanas sind mit tropischen Regenwald bedeckt, der bis an die Landesgrenzen zu Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Hier findet man noch die gigantischen Baumriesen mit Stämmen von bis zu sechs Metern Durchmessern, zudem eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna, die es zu entdecken gilt.

Der Regenwald beginnt zwar bereits unweit der Küste, empfehlenswert ist jedoch ein Ausflug ins Landesinnere. Will man nicht mit Flugzeug auf einer Urwald-Piste landen, so stehen zahlreiche Boote bereits, die regelmäßig den Essequibo hinauffahren. Tief im dichten Dschungel versteckt liegt zudem der Kaieteur-Nationalpark mit seinen berühmten Wasserfall.

Tafelberge

Eine Touristenattraktion ist zudem der Mount Roraima. Er ist der berühmteste „Tepui“ der Welt. Der Name für die Tafelberge im Bergland von Guyana ist ebenfalls indigenen Ursprungs und bedeutet „Häuser der Götter“. Nach letzten Erkenntnissen sind sie 1,7 Milliarden Jahre alt und damit eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Dreiländereck von Guyana, Venezuela und Brasilien. Seit Hunderten von Jahren haben diese uralten und flachen Gebirgsbildungen Reisende inspiriert – im Überfluß existieren Geschichten und Legenden über die geheimnisvollen unzugänglichen Gipfel über den Wolken.

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