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Nachrichten aus Amazonien » Seite 4

Aktuelle Amazonas – Nachrichten aus den südamerikanischen Ländern Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz.-Guayana, Guyana, Kolumbien, Peru, Suriname und Venezula.

„Big-Brother“ hilft bei Erforschung des Amazonas-Regenwaldes

„Big-Brother“ hilft bei Erforschung des Amazonas-Regenwaldes

Forscher haben im Amazonas-Regenwald einen besonderen Big-Brother installiert. Bei dem werden die Tiere mit Hilfe einer speziellen Software automatisch erkannt und die Daten über sie werden rund um die Uhr über hunderte Kilometer hinweg in die Forschungseinrichtungen gesendet. Jaguar, Affen, Vögel und auch Reptilien sind die Akteure des Amazonas-Big-Brother. Das findet in der Reserva de […] mehr »

Peru holzt jährlich 123.000 Hektar Regenwald ab

Peru holzt jährlich 123.000 Hektar Regenwald ab

In Peru werden verschwinden durchschnittlich pro Jahr über 123.000 Hektar Amazonas-Regenwald. Zwischen 2001 und 2016 Die Kahlschläge der vergangenen Jahre liegen allerdings noch über diesem Durchschnitt. Dem Umweltportal Mongabay zufolge hat der Regenwald 2017 laut Satelliten-Bildauswertungen 143.000 Hektar verloren. Insgesamt sind im peruanischen Amazonas-Regenwald zwischen 2001 und 2016 über 1,9 Millionen Hektar der grünen Lunge […] mehr »

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Forscher fordern Aufnahme der Flußdelfine Amazoniens in Rote Liste

Forscher fordern Aufnahme der Flußdelfine Amazoniens in Rote Liste

Die rosafarbenen Flußdelfine Amazoniens sind gefährdet. Laut Wissenschaftlern halbiert sich ihr Bestand alle zehn Jahre. Sie fordern deshalb die Aufnahme der Botos-cor-de-rosa in die internationale Rote Liste des IUCN und stärkere Kontrollen. Einst haben die Legenden Amazoniens zum Schutz vor einer Bejagung der Flußdefine beigetragen. Das hat sich geändert. Mittlerweile werden die zutraulichen Tiere immer […] mehr »

Mercosul soll „fliegende Flüsse“ Amazoniens schützen

Mercosul soll „fliegende Flüsse“ Amazoniens schützen

Der Amazonas-Regenwald ist der wichtigste Niederschlagsproduzent Südamerikas. Wie die von ihm erzeugten “fliegende Flüsse“ geschützt werden können, damit haben sich Spezialisten bei einem Treffen des südamerikanischen Mercosul-Parlaments beschäftigt. Durch die Evaporation der Bäume sammeln sich in der Atmosphäre Tröpfchen an. Die werden mit den Luftströmungen weiter transportiert. Experten sprechen dabei von “fliegenden Flüssen“. Mit ihnen […] mehr »

Amazonas-Korallenriff durch Erdölförderung gefährdet

Amazonas-Korallenriff durch Erdölförderung gefährdet

Erst 2016 wurde im Amazonasdelta ein Korallenriff entdeckt. Jetzt ist es in seiner Existenz bedroht. Die Öl-Unternehmen Total (Frankreich), BP (Großbritannien) und Petrobras (Brasilien) wollen dort Erdöl fördern. Unter dem Korallenriff sollen 14 Milliarden Barrel Erdöl liegen. Als sich die Unternehmen 2013 die Lizenzen zur Erdölförderung vor der Nordküste Brasiliens gesichert haben, war von der […] mehr »

Bedrohte Völker Amazoniens

Bedrohte Völker Amazoniens

Sie werden als Völker des Waldes bezeichnet und gelten als Schützer des Amazonas-Regenwaldes. Die indigenen Völker selbst stehen allerdings etlichen Bedrohungen gegenüber. Illegale Kahlschläge, intensive Landwirtschaft und die Ausbeutung der Bodenschätze machen auch vor ihren Territorien nicht Halt. Hinzu kommen die Auswirkungen der neo-liberalen Regierung Brasiliens. Beim Menschenrechtsfestival in Milan hat Francinara Soares Martins Baré […] mehr »

Kolumbien: Oberstes Gericht gewährt Amazonas-Regenwald Bürgerrechte

Kolumbien: Oberstes Gericht gewährt Amazonas-Regenwald Bürgerrechte

Das Oberste Gericht Kolumbiens hat angeordnet, dass der Amazonas-Regenwald künftig so geschützt werden soll, als wäre er eine Person. Die Bürgerrechte sind dem Regenwald zuerkannt worden, nachdem 25 Kinder und Jugendliche eine Aktion ins Rollen gebracht haben. Unterstützt wurden sie von der Nichtregierungsorganisation Centro de Estudios de Dereche, Justicia y Sociedad (Desjustícia). Kolumbien hatte sich […] mehr »

Geoglyphen belegen: Amazonas-Regenwald einst dicht besiedelt

Geoglyphen belegen: Amazonas-Regenwald einst dicht besiedelt

Der Amazonas-Regenwald ist nicht so unberührt, wie bisher angenommen. Anhand von Geoglyphen haben britische und brasilianische Wissenschaftler nachgewiesen, dass er vor dem Eintreffen der Europäer teilweise dicht besiedelt war und landwirtschaftlich auf nachhaltige Weise genutzt worden ist. Untersucht hat eine Gruppe von Archäologen der britischen Universität Exeter ein Gebiet im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. In […] mehr »

Sahara für Regen und Düngung des Amazonas-Regenwaldes verantwortlich

Sahara für Regen und Düngung des Amazonas-Regenwaldes verantwortlich

Die Sahara ist über 5.000 Kilometer von Brasilien entfernt. Dennoch beeinflusst sie den Amazonas-Regenwald mit düngendem Phosphor und Luftpartikeln, die für die Regenentstehung nötig sind. Zu dem Ergebnis kommt eine internationale Forschungsgruppe, die Daten der Meßgeräte des 325 Meter hohen Forschungsturmes ATTO ausgewertet hat. Der steht etwa 180 Kilometer von Manaus entfernt inmitten des Amazonas-Regenwaldes […] mehr »

Brasilien: Erfolgreiches Programm zur Wiederansiedlung von Flußmanatis

Brasilien: Erfolgreiches Programm zur Wiederansiedlung von Flußmanatis

Immer wieder rettet das brasilianische Amazonas-Forschungsinstitut Inpa Peixe-boi und päppelt sie hoch. Jetzt wird es gleich die stattliche Zahl von zehn der Flußgiganten wieder in die freie Natur entlassen – so viel wie noch nie. Die zehn Flußmanatis (Trichechus inunguis) waren Opfer von Wilderern geworden. Von den Mitarbeitern des Amazonasforschungs-Institutes Inpa sind sie gepflegt und […] mehr »